Diese Frage stellt unsere neue Jugendreferentin, Kornelia Kirchner, ihrem Bericht voraus.
Natürlich haben wir Zeit für sie und ich freue mich ganz besonders darüber, dass sie sich Zeit für uns genommen hat, um sich auf dieser Seite vorzustellen.
Wir wünschen ihr, für ihre sicherlich nicht einfache Aufgabe, Kraft, Mut, Kreativität und Gottes Segen!
Hast du etwas Zeit für mich….
wenn ja, dann möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich kurz vorstellen. Ich heiße Kornelia Kirchner (Konni), bin 34 Jahre alt, gebürtige Mindenerin und seit dem 1. Juli 2011 die neue Jugendreferentin für die Region Espelkamp.
Biographisch [siehe: Was ist eigentlich... (A-M) ] betrachtet ist meine Kindheit und ein Teil meiner Jugendzeit stark vom CVYM geprägt worden. Als Kind nahm ich aktiv an Kinderbibelwochen und dem Jungscharkreis teil, später asl Jugendliche bin ich mit auf Freizeiten gefahren und war viele Jahre im Gebetskreis. Mit 16 Jahren habe ich bei der Stadt Minden die JuLeiCa-Ausbildung absolviert und anschließen fast 10 Jahre lang in einem sozialen Brennpunkt in einem Haus der Offenen Tür gearbeitet. Diese herausfordernde Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat mich so begeistert und erfüllt, dass mir klar war, dass ich unbedingt in diesem Bereich arbeiten möchte. Damit stand fest: Diplom – Sozialpädagogik möchte ich studieren. Das habe ich dann auch in Münster an der KFH ( Katholische Fachhochschule ) getan. Wenn es so etwas wie ein Lebensmotto gibt, dann lautet meines: Den eigenen Horizont erweitern und immer mal wieder über den Tellerrand schauen! Also habe ich während des Studiums Praktika in den verschiedensten sozialen Einrichtungen absolviert, zum Beispiel in der Drogenberatung, Obdachlosenhilfe, Altenheim, Offener Treff und in einer vollstationäre Kinder- und Jugendeinrichtung.
Letztendlich bin ich bei der Kinder- und Jugendarbeit geblieben, und habe gut 9 Jahre lang beim Kirchenkreis Paderborn als Jugendreferentin gearbeitet. Diese Arbeit gibt mir unglaublich viel und macht mir riesig Spaß. Und das ich jetzt in den beiden Bereichen – christliche und offene Kinder- und Jugendarbeit arbeiten darf, finde ich super und äußerst spannend.
Vielleicht zum Schluss noch etwas persönliches: Mein größtes Laster ist der Kaffee, ich kann immer und überall welchen trinken. Ich bin ein Bücherwurm und nutze jede freie Minute zum Lesen. Ich liebe es zu verreisen, bin ein Weltenbummler; besonders Asien und Teile Südamerikas faszinieren mich. Veranstaltungen wie Theater, Kabarett, Lesungen oder Konzerte besuche ich regelmäßig und probiere dabei immer etwas Neues aus. Im Sommer fahre ich Kanu oder Rad, meine neustes sportliches Hobby ist crossboule spielen. Und wenn’s klappt, fange ich ab August wieder mit dem Laufen an.
Meine Arbeit als Jugendreferentin verstehe ich so, dass ich Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg ein Stück begleite. Ich möchte, im Sinne der christlichen Botschaft, Begegnungen ermöglichen, die frei von jeder Bewertung und Erwartungshaltung sind, sondern sich auf Respekt und gegenseitiges Annehmen gründen. Jeder ist willkommen, mit seine Stärken und Schwächen! Einen Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich in der Begleitung und Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden und in der Vernetzung. Ich möchte an den Stellen wirksam sein, an denen ich Menschen, Gruppen oder Projekte miteinander verbinden oder in Kontakt bringen kann.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bitte: Wer Ideen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit hat – bitte melden!!